#83 Wie kannst Du Dich mit den Menschen aus der ganzen Welt verbunden fühlen?


Meine Erfahrungen nach einem life changing Event in Holland: Wir sind alle eins!

Persönlichkeitsentwicklung und inneres Wachstum nehmen einen großen Stellenwert in meinem Leben ein. Am Wochenende war ich auf einem unglaublich beeindruckenden Event in Holland, dessen tiefgründige Wirkung ich mit Dir teilen möchte.
Du erfährst in dieser Podcastfolge:

+ Über das Gefühl der Verbundenheit mit anderen Menschen und der Welt
+ Bildliche Metaphern, die Dir dabei helfen, das Gefühl „Wir sind alle Eins“ und „Teil des Größeren Ganzen sein“ zu entwickeln.
+ Wie Du Verbindung mit Menschen aus anderen Kulturen aufbauen und das Gefühl der Verbundenheit spüren kannst
+ Welchen riesigen Einfluss jede noch so kleine Handlung von Dir hat
+ Wie Du mehr Leichtigkeit und Dankbarkeit im Alltag integrieren kannst
+ und mehr Liebe für Dich und andere fühlst

Viel Spaß, tolle Erkenntnisse und schöne Gefühle beim Anhören!

 

Den interkulturellen Podcast „Deutschland und andere Länder“ gibt es auch unter:

https://itunes.apple.com/us/podcast/id1366874160

https://open.spotify.com/show/1x1qkOIpBPOgW23GdzTCrS?si=6gp_-lqwQd6uVEA4HzGKcQ

 

Zusätzlich gibt es hier die Folge zum Nachlesen:

Hallo lieber Zuhörer, ich begrüße Dich zu der heutigen Folge, die wahrscheinlich etwas anders sein wird, als die vorherigen Folgen. Ich bin inspiriert durch ein Seminar, das ich letztes Wochenende in Holland mitgemacht habe. In meinem Podcast ging es bis jetzt sehr viel um kulturelle Unterschiede und darum, worauf wir aufpassen sollen, wenn wir mit anderen Kulturen zu tun haben. Heute möchte ich darüber sprechen, was uns vereint und wie Du auch in Dir das Gefühl der Einigkeit und den inneren Frieden mit anderen Menschen findest. Auch mit Menschen, die teilweise anders sind und Dich vielleicht bis jetzt mit ihren Verhaltensweisen geärgert oder verwundert haben. Viel Spaß und tolle Erkenntnisse für Dich, nicht nur geschäftlich, sondern vor allem für Dich persönlich.

Der erste und einzige Podcast in Deutschland, Österreich und der Schweiz, der sich mit interkultureller Kommunikation beschäftigt, spannende Impulse über fremde Länder liefert, entfernte Kulturen näher bringt und erfolgreiche Menschen mit internationaler Erfahrung interviewt.

 

Lieber Zuhörer, zuerst einmal freue ich mich riesig, dass Du Dir diesen Podcast anhörst und dass Du dabei bist. Wenn Du mir etwas Gutes tun willst, dann teile bitte die Folge. Aber das soll keine Werbung sein, sondern ich will direkt zur Sache kommen und mit Dir einige Erkenntnisse von dem Seminar, das ich letztes Wochenende in Holland besucht habe, teilen. Einige von Euch wissen vielleicht, dass ich dort war. Alleine über die Erkenntnisse, die ich dort gemacht habe, könnte ich 5 oder 10 Stunden sprechen, aber ich versuche die Folge kurz und knackig zu machen, damit Du sie Dir anhörst und teilst. Die anderen Sachen wirst Du in den nächsten Folgen hören.

Die, die mich ein bisschen näher kennen und auch meine Seminarteilnehmer wissen, dass ich sehr viel Wert auf meine Weiterbildung lege. Inzwischen geht es nicht mehr nur um Wissen, oder darum, was die Gewohnheiten in anderen Ländern sind, das lerne ich sowieso am liebsten vor Ort und nicht in Seminaren. Dafür sind Reisen und das Erleben mit anderen Menschen viel besser geeignet. Es geht inzwischen auch nicht mehr um Business, Marketingstrategien, erfolgreiche Speaking-Methoden oder didaktische Methoden im Training, damit die Teilnehmer sich das Wissen noch besser merken können. Die Teilnehmer sollen vor allem erleben, wie es ist, einen Kulturschock zu haben oder wie es ist, mit den eigenen Gefühlen umgehen zu können, wenn uns gerade etwas ärgert. Es geht darum, das Gefühl von Gleichheit zu erzeugen. Dafür gibt es viele Spiele und didaktische Techniken, die ich jetzt hier aber nicht weiter erörtern möchte.

Inzwischen fahre ich zu Seminaren, um meine Persönlichkeit zu entwickeln und mein Bewusstsein zu erweitern. Einige dieser Seminare können nicht in Deutschland stattfinden. Entweder aufgrund von rechtlichen Situationen, dass einige Übungen, Rituale oder Zeremonien in Deutschland einfach nicht möglich sind, oder weil der Speaker/Trainer aus Amerika kommt. Für den Master Facility bin ich zum Beispiel nach Arizona geflogen und für Tony Robbins nach London. Letztes Wochenende bin ich nach Holland gefahren. Wenn Dich der Titel des Seminars interessiert, kannst Du mir gerne eine Nachricht schreiben. Einige Sachen möchte ich hier einfach nicht nennen, aber wenn Du dieses Seminar auch erfahren möchtest, nach dem, was ich in dieser Folge berichte, kannst Du mich gerne kontaktieren.

In diesem Seminar in Holland haben wir mehrere Stunden meditiert. An dieser Stelle möchte ich einen Disclaimer machen, dass ich mich offiziell keiner Religion zugehörig fühle und offiziell auch keiner Religion angehöre. Da bin ich auf jeden Fall frei. Meditation was bis jetzt, bis vor dem Seminar, für mich eine Technik, um eine Traumreise zu machen oder etwas zur Ruhe zu kommen bei meinen ganzen Reisen und der Alltagshektik, die bei mir auf jeden Fall präsent war. Ich erzähle das absichtlich in der Vergangenheitsform, weil auf diesem Seminar sich sehr viel für mich geändert hat. Es war also einfach eine Methode für mich, um mir bewusst ein paar Minuten für mich zu nehmen und zu fühlen, was mir wichtig ist und mit welchem Gefühl ich den Menschen, meinen Teilnehmern, begegnen möchte und wie ich den Tag erleben will. Und mit welchen Gefühlen will ich am Ende des Tages ins Bett gehen. Du kannst es auch Tagesplanung nennen, es war einfach Mittel zum Zweck, um den Tag noch schöner und effizienter zu erleben.

In diesem Seminar ging es jedoch sehr viel tiefer. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben mehrere Stunden am Stück meditiert, bin auf eine Traumreise gegangen, oder wie auch immer Du es nennen möchtest. Dabei habe ich Sachen erlebt, die ich bisher nicht für möglich gehalten hätte. Einige davon möchte ich Dir heute näherbringen, sodass auch Du dies nicht nur erfährst und weißt, sondern vielleicht auch spürst. Es gibt einen enormen Unterschied zwischen dem, was wir fühlen, und dem, was wir wissen. Ein schöner Satz lautet: „It`s a difference if you know what you do, if you do what you know.“ Wenn wir alle das täten, was wir wissen, was zu tun ist, dann hätten wir ein Paradies auf Erden. (Zum Beispiel Wasser: Jeder weiß, dass man 2-3 Liter Wasser am Tag trinken sollte, aber wie viele machen das tatsächlich?)

Oft in Seminaren oder auch hier im Podcast habe ich vermitteln wollen, dass wir alle gleichwertig sind. Wir sind zwar nicht gleicht, aber gleichwertig. Es gibt kein Besser oder Schlechter, wenn eine Kultur ein Problem auf diese Art und Weise löst und eine andere auf eine andere Art führen doch beide Wege zur Lösung. Geert Hofstede hat gesagt, wir sind alle mit denselben Problemen konfrontiert und die Menschen haben unterschiedliche Lösungen dafür gefunden. Meine Aufgabe als interkulturelle Trainerin ist es nicht nur, das Wissen über die Unterschiede zu vermitteln, sondern auch die interkulturelle Kompetenz als Fähigkeit, Gefühl und als Mindset zu vermitteln, dass wir alle gleichwertig sind. Das ist viel leichter gesagt als getan.

An dieser Stelle möchte ich Dir einen Tipp geben, wie Du nicht nur diesen Satz mit Deinem Verstand begreifst, sondern auch mehr und mehr das Gefühl dafür entwickelst. Es ist egal, ob es hier um Menschen anderer Kulturen oder um Deine Nachbarn, Kollegen oder Freunde geht: Wir sind alle eins. Egal, welche Religion Du betrachtest, es kommt in allen (zumindest in den vielen, mit denen ich mich auseinandergesetzt habe) an irgendeiner Stelle vor, dass wir alle eins sind.

Wie Du dies besser spüren kannst ist, wenn Du Dir Deine Hand anguckst. Du kannst sie ausstrecken und einfach Deine 5 Finger betrachten. Stelle Dir vor, der Zeigefinger hat mit dem Mittelfinger einen Streit, wer besser ist. Oder sie haben eine gemeinsame Aufgabe, sie sollen etwas heben, und der eine Finger macht dem anderen Vorwürfe, dass er nicht richtig gegriffen hat. So ist das auch im Leben zwischen den Menschen. Wenn Du nun aber von weiter weg Deine Hand und Deinen Arm betrachtest, ist Dir klar, dass es beides Finger derselben Hand sind. Wenn einer eine Infektion hätte, dann wäre der andere Finger auch gefährdet. Und wenn jeder dieser Finger nur von sich ausgeht, für sich handelt und sich nur um sich selbst kümmert, dann können wir davon ausgehen, dass er unter Umständen sich selbst schadet. Wenn wir wieder auf dieses Gefühl zu sprechen kommen: Wir sind alle eins. Es sind alle fünf Finger derselben Hand. Wäre es nicht schöner, wenn wir diese Sichtweise auf die Welt übertragen würden? Aus einer weiteren Perspektive sind auch beide Hände über den Körper miteinander verbunden. Eine Infektion im rechten Arm gefährdet auf dieser Ebene auch den anderen Arm. Wir können auch Hand und Bein vergleichen und so weiter. Hätten wir lieber ein Leben ohne Arme oder ohne Beine? Beides in nützlich, sowohl Bein als auch Arm, je nachdem, was wir gerade brauchen. Genauso hat auch jede Kultur ihre eigenen Besonderheiten und wir können genau die nutzen, um etwas noch besseres auf der Welt zu schaffen. Genau darum geht es: Jede Kultur hat ihre besonderen Qualitäten, die wir in anderen wiedererkennen können. Wenn wir jemand anderem etwas Gutes tun, sind wir dadurch auch glücklich. Etwas Schlechtes kann aber genauso auf uns zurückspringen.

Mit dieser Metapher können wir zu der Einsicht kommen, wir sind auch auf der Erde alle eins und wir sind alle connected und verbunden. Das was Du tust, hat große Auswirkungen in der Welt. Und wenn Du nur die Kassiererin anlächelst, hat diese gute Laune und macht vielleicht abends ihrem Mann ein Kompliment, der als Manager wiederum am nächsten Tag mit seinen Mitarbeitern eine bessere Beziehung spürt und sie gemeinsam ein großes Projekt starten. Du kannst Dir nicht bewusst sein, welche Auswirkungen Deine Existenz und Dein Leben auf die Welt hat. Eine Biene zum Beispiel ist sich sicher nicht bewusst, dass ihre tägliche Arbeit das Leben unzähliger Pflanzen und damit auch unser Leben sichert.

Und genau diese Metaphern helfen mir, und Dir vielleicht auch, mich mit allen Dingen im Alltag verbunden zu fühlen. Wenn Dir trotzdem etwas passiert oder etwas um Dich herum passiert, das Dich ärgert, möchte ich Dir noch einen zweiten Satz mit auf den Weg geben. Er kommt von Carl Gustav Jung und lautet: „Alles, was Dich an anderen irritiert, kann Dich zu einer besseren Selbsterkenntnis führen.“

Nehmen wir hier ein Beispiel einer ärgerlichen Situation zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen. Ein solches Thema ist häufig der unterschiedliche Umgang mit der Zeit, Verlässlichkeit, Hierarchie, indirektes oder direktes Feedback, Ehrlichkeit oder Höflichkeit… Wenn Du also feststellst, dass Menschen aus anderen Kulturen in irgendeiner Weise handeln oder sich anders verhalten, dass es Dich bisher geärgert hat, dann ist eine Methode tiefe Dankbarkeit dafür zu spüren, dass Du in Deutschland lebst und in Europa geboren bist. Oder das es dort, wo Du lebst, im normalen Alltag einfach anders ist. Dadurch kannst Du umso mehr zu schätzen wissen, wie es in Deinem Umfeld ist: Verlässlichkeit auf unser System, Sicherheit auf den Straßen und all die wunderschönen Sachen, die wir hier in der westlichen Welt haben. Auch wenn jemand bei uns HartzIV-Empfänger ist, hat er pro Tag mehr Geld zur Verfügung, als der Großteil der Menschen weltweit.

Es gibt einfach so viel, wofür wir hier in Deutschland dankbar sein können, wie zum Beispiel sauberes Trinkwasser aus dem Hahn. Für so viele Menschen ist es die Tagesaufgabe, irgendwo 2 Stunden Wasser aus einem 20km entfernten Brunnen zu holen. Also: Wenn Dich etwas an anderen irritiert, dann ist die erste Methode, dankbar dafür zu sein, dass wir gerade hier leben und das haben, was wir haben, dass wir uns auf viele Sachen verlassen können und eben handeln, wie wir handeln.

Die zweite Methode ist, einen Schritt zurück zu gehen und zu überlegen, ob Du von den anderen nicht etwas lernen könntest. Nehmen wir das Thema Zeit. Aus dem Seminar habe ich auch diese Erfahrung für mich mitgenommen, dass ich jetzt auch anders mit der Zeit umgehen will. Ich habe begriffen, dass zeit ein menschliches und gesellschaftliches Konstrukt ist auf der Erde. Sogar Einstein hatte gesagt, dass alles relativ ist und er hat auch dafür plädiert, dass Zeit ein menschliches Konstrukt ist. Besonders in den westlichen Gesellschaften, vor allem in Deutschland, sind wir an Hektik und Stress gewöhnt. Wir wollen immer besser und schneller fortschreiten, aber ich weiß nicht, wohin. Wer würde schon am Sterbebett bereuen, dass er oder sie nicht genug gehetzt wurde oder dass er nicht genug Arbeitsstunden am Schreibtisch saß.

Am Ende des Lebens zählt wirklich, welche Verbindungen Du mit Menschen eingegangen bist, wen Du geliebt hast, wer Dich geliebt hat…

Ganz zum Schluss möchte ich Dir noch einen dritten letzten Satz mit auf den Weg geben. Ich weiß nicht mehr, wer ihn zuerst gesagt hat, der Dalei Lama oder jemand anderes, da streiten sich die Geister. Er lautet auf Englisch: „In the end these things meant the most: How well did you love? How fully did you live? How deeply did you let go?“ Also auf Deutsch: „Am Ende zählt am meisten: Wie sehr hast Du geliebt? Wie erfüllt hast Du gelebt? Wie tief konntest Du loslassen?“

Loslassen vielleicht genau nach diesem „immer höher, immer weiter“. Es gibt so viele Kulturen, die, besser als wir in Deutschland, im Hier und Jetzt leben können und vielleicht, anstatt Dich über andere zu ärgern, kannst Du genau davon etwas lernen.

Aber jetzt weg von den kulturellen Unterschieden möchte ich Dir jetzt am Ende dieser Folge dieses Gefühl hinterlassen: Wir sind alle eins. Und am Ende des Lebens zählt: Wie sehr hast Du geliebt? Wie erfüllt hast Du gelebt? Und wie sehr konntest Du loslassen?

Genau mit diesem tiefen Gefühl der Liebe und der Dankbarkeit und dem Gefühl, sich mit anderen Menschen verbunden zu fühlen, egal aus welcher Kultur oder aus welcher Alters-/Einkommensklasse. Wenn Du den Blick auf die Erde von weiter weg einnimmst, sind wir alle eins, genauso wie die Finger von einer Hand.

Aus tiefem Herzen: Alles Liebe und bis zu nächsten Folge!

Ich weiß, dass diese Folge vielleicht etwas anders war, als Du es gewohnt bist. Wenn Dir diese Art von Gedanken auch gefällt und Du die gerne mit anderen Menschen teilen möchtest und dazu beitragen möchtest, dass das Leben auf der Erde ein Stückchen besser wird und Deinen Beitrag dazu leisten möchtest, dass mehr Menschen genau dieses Gefühl der Dankbarkeit und Liebe spüren, freue ich mich, wenn Du die Folge teilst. Wie in dem Beispiel vorhin, Du weißt nie, was Du bewirkst, sogar ein Kompliment irgendwo an einer Kasse, kann das Leben der Menschen mehr ändern, weil wir alle connected sind. Und wenn Du diesen Gedanken verbreiten möchtest, dann freue ich mich riesig und bedanke mich schon jetzt, wenn Du diese Podcast-Folge teilst, egal in welchen Social-Media-Kanälen, oder wo auch immer. Es kann sogar einfach nur ein Wort an jemanden sein, bei dem Du denkst, dass dieser Person die Folge oder diese Worte guttun würden. Das fände ich einfach großartig von Dir und möchte mich jetzt schon dafür bedanken. Genieße den Tag, alles Liebe und bis ganz bald.

 

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