#60 „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“: Das Verständnis der Zeit in Deutschland


Typisch deutsche Zeitplanung: Vor- und Nachteile und historische Hintergründe

In der heutigen Podcastfolge geht es darum, wie das Leben der Deutschen von ihrem Umgang mit der Zeit beeinflusst wird und was hinter Sprichwörtern wie „Zeit ist Geld“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ steckt. Du erfährst unter anderem:

+ warum den Deutschen Pünktlichkeit so wichtig ist
+ was ihr Zeitverständnis für das Berufsleben bedeutet
+ wie sich die strikte Zeitplanung auf ihr Privatleben auswirkt
+ welche historischen Hintergründe das Zeitverständnis der Deutschen hat
+ wo die Vorteile und die Nachteile der deutschen Zeitplanung liegen
Viel Spaß und tiefgründige Erkenntnisse beim Reinhören!

 

 

Den interkulturellen Podcast „Deutschland und andere Länder“ gibt es auch unter:

https://itunes.apple.com/us/podcast/id1366874160

https://open.spotify.com/show/1x1qkOIpBPOgW23GdzTCrS?si=6gp_-lqwQd6uVEA4HzGKcQ

 

 

Zusätzlich gibt es hier die Folge zum Nachlesen:

 „Deutschland und andere Länder mit Anna Lassonczyk“ – Der erste und einzige Podcast in Deutschland, Österreich und der Schweiz, der sich mit interkultureller Kommunikation beschäftigt, spannende Impulse über fremde Länder liefert, entfernte Kulturen näher bringt und erfolgreiche Menschen mit internationaler Erfahrung interviewt.

In der heutigen Podcastfolge erfährst Du mehr über die typisch deutsche Zeitplanung, über die historischen Hintergründe dieses deutschen Kulturstandards sowie dessen Vor- und Nachteile.

Mit einem Augenzwinkern formuliert, haben Deutsche die Vorstellung, dass es am besten wäre, das Leben auf eine Art organisieren zu können, in der man sich

  1. über eine anstehende Handlung Gedanken machen und sie planen kann,
  2. diese Planung dann ohne Unterbrechungen und Störungen abarbeiten kann und
  3. schließlich sein Ziel zu erreichen.

Weil das aber natürlich nicht geht, sondern alle Menschen gezwungen sind, viele Dinge parallel zu machen, bemühen sich Deutsche, ihrem Ideal doch zumindest nahe zu kommen: Sie packen Dinge in klare Zeitfenster und Zeiteinheiten, ordnen sie dann nacheinander an und erledigen sie – soweit wie möglich – in dieser Reihenfolge. So die Forscher Sylvia Schroll-Machl und Ivan Nový.

Grundsätzlich herrscht in Deutschland die Meinung, Zeit ist ein kostbares Gut,  Zeit ist Geld wert und darf nicht vergeudet werden, sondern muss effektiv genutzt werden. Diesem Ziel sollen langfristige, detaillierte Zeitplanungen sowie striktes Erfüllen dieses Zeitplans verhelfen. Deswegen will man sich nicht mit Zwecklosigkeiten oder Nebensächlichkeiten aufhalten, sondern sich auf das Erforderliche konzentrieren ohne sich dabei ablenken zu lassen oder gestört zu werden. Die eben genannte Sylvia Schroll-Machl nennt sechs Eigenschaften der deutschen Zeiteinstellung.

  1. Termine sind für sie ein Regulativ zwischen Aufgaben und Personen

Was heißt das? In Übereinstimmung mit dem Kulturstandard Sachorientierung haben sich Personen mit ihren momentanen Bedürfnissen oder spontanen Ideen oft zugunsten der durch einen Termin definierten Sache zurückzunehmen. Also die Aufgabe ist wichtiger als die Person. Zeitliche Zuverlässigkeit ist ein wesentlicher Faktor zur Vertrauensbildung und eine kaum zu überschätzende Variable für den Erhalt eines positiven Images als verlässlich, interessiert, professionell. Jemand, der pünktlich ist, ist erfolgreich. Dafür möchte ich als Beispiel eine persönliche Erfahrung liefern, die ich während meiner Zeit bei Daimler Chrysler, Vertriebsorganisation Deutschland in Berlin gemacht habe: Da in dem Konzern theoretisch keine Kernzeit gilt, also Zeitabrechnung mit Stechuhr, kam ich damals gemäß meinem damaligen Rhythmus nicht als erste auf die Arbeit, hörte aber dementsprechend viel später auf. Im Feedbackgespräch erfuhr ich, dass meine Vorgesetzten wüssten, wie motiviert ich bin, wie sehr ich mich einbringen und welche guten Leistungen ich erzielen will. Trotzdem rieten sie mir für meine spätere berufliche Zukunft etwas früher am Morgen im Büro zu erscheinen, um nicht den Anschein von fehlendem Interesse zu wecken.

  1. Die zweite Eigenschaft der deutschen Zeitplanung: Die Sache als roter Faden

Man kommt schnell und direkt zur Sache, ohne sich mit Small-Talk aufzuhalten. Man erstellt Protokolle, Agenden und Tagesordnungen und trifft Absprachen. Auch beim Auftauchen von Problemen wird systematisch vorgegangen: Nach einer deutschen logischen Reihenfolge werden zunächst die Ursachen diskutiert, danach wird nach Lösungen gesucht und zum Schluss die Umsetzung der Lösungsschritte an die zuständigen Personen delegiert. Vielfach ist der aus der sachlichen Notwendigkeit entstehende Druck die Ursache für den selbstgemachten Zeitdruck.

  1. Die dritte Eigenschaft, die die eben genannte Forscherin genannte Sylvia Schroll-Machl nennt, heißt: Konsekutivität als Takt. Ich nennen das Abhakkultur.

Es gibt nämlich in Deutschland die Tendenz, eine Sache zu Ende zu bringen, oder es zumindest zu wollen und erst dann mit der nächsten anzufangen. Die Deutschen haben eine mächtige Tendenz, entsprechend der im Plan festgelegten Schritte zu handeln. Ausnahmen sind lediglich Notfälle und Auszeiten wie den Urlauben vorbehalten. Außerdem wird der kurzfristige Gewinn unter Umständen zugunsten der Gesamtstrategie geopfert.

  1. Die vierte typisch deutsche Eigenschaft ist Zeitmanagement

Deutsche haben ein ausgeprägtes Zeitbewusstsein. Zeitmanagement gilt nach deutschem Verständnis als effektives Handeln überhaupt und als wesentlicher Bestandteil von Professionalität. Ferner ist es ein Schlüsselkriterium für die Karriere und wird gelehrt. Bezüglich der zeitlichen Verzahnung der Sachebene und der Zeitebene gilt die Redensart „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“.  Im Sinne des Kulturstandards Trennung der Lebensbereiche, sind diese beiden Elemente hintereinandergeschaltet: Zuerst wird gearbeitet, dann wird Small-Talk gehalten. Zuerst wird auf das Ziel hingearbeitet und dann wird gefeiert. Zuerst erweise sich jemand als zuverlässiger Kollege und dann freundet man sich mit ihm an. An der Stelle möchte ich noch hinzufügen, was mir als Unterschied zwischen den Polen und den Deutschen für den Grund bzw. die Reihenfolge des Knüpfens von Freundschaften aufgefallen ist. In Deutschland lernen wir oft jemanden über zum Beispiel ein gemeinsames Hobby kennen, das heißt in einem Verein, beim Sport oder einer Wohltätigkeits- oder anderen Organisation. Und wenn wir dann eine gemeinsame Sachebene gefunden haben, dann freunden wir uns mit der Person an, weil uns eine Sache verbindet und wir genügend Zeit miteinander verbracht haben. In Polen dagegen, verabredet man sich mit einer Person, die man einfach so mag und freundet sich mit der Person an. Einfach weil die Chemie stimmt, ist das der Grund, um mit der Person Zeit zu verbringen. Und wenn wir das beschlossen haben, spüren, dass wir uns mögen, überlegen wir: welche gemeinsame Sache könnten wir überhaupt zusammen machen?

  1. Eigenschaft der deutschen Zeitplanung: Störungen

Was sind Störungen in Deutschland? Als Störung im weitesten Sinne, also als Stress, als Belastung, aber auch als tatsächliches Aus-dem-Plan-geworfen-werden, werden die Ereignisse erlebt, die unerwartet passierten. Das mag sich für Dich, lieber Zuhörer, als selbstverständlich anhören, aber weltweit gesehen ist es viel öfter so, dass etwas, das unerwartet passiert, einfach als neue Chance oder Überraschung empfunden und gar nicht als Störung betrachtet wird.

  1. Deutsche Eigenschaft beim Thema Zeit: Zeitplanung gilt auch privat

So ist eben Geschäftsschluss oft Geschäftsschluss und die Deutschen halten auch den Feierabend für wichtig, der fest verplant zu sein scheint. Die Zeitplanung setzt sich bis ins Privatleben hinein fort, was weltweit gar keine Selbstverständlichkeit ist. In Deutschland dagegen wollen wir auch im Privaten die Zeit effektiv nützen und die Freizeitpläne einhalten. Oft planen die Deutschen sogar ihren Urlaub bis ins kleinste Detail und nehmen sich auch bewusste Zeiträume fürs Faulenzen. Im Privatleben schenkten Vielbeschäftigte ihre rare Zeit nur Menschen, die ihnen wirklich etwas bedeuteten, in vielen östlichen und südländischen Kulturen sind Menschen dagegen durch viele Menschen umgeben, die sie teilweise gar nicht kennen.

Nachdem ich Dir jetzt 6 typisch deutsche Eigenschaften bei dem Umgang mit Zeit skizziert habe, mag die Frage auftauchen, wann Deutsche Ausnahmen machen. Die eben zitierte Sylvia Schroll-Machl sagt: Die Deutsche tun das andauernd. Ständig werden sie nach ihrem Gefühl in ihren Plänen unterbrochen und gestört, nichts funktioniert, wie es sollte. Die Deutschen ändern ihre Pläne angesichts absolut vordringlich erscheinender Prioritäten und verstoßen gegen die sonst so hoch geschätzte Termintreue. Doch tun sie das nicht einfach so, sondern gewissermaßen planvoll. Flexibilität definieren sie so: „Das oder jenes ist nun vordringlich und wird zuerst erledigt“. Auch „softe“ Vereinbarungen werden zugunsten „harter“ Sachzwänge kurzfristig abgesagt.

Meinen Beobachtungen zufolge gelten für die Deutschen folgende Ausprägungen: Die Deutschen sehen die Zeit eher als Linie, als als einen Kreis. Das heißt wir haben den linearen Zeitverlauf und auch eher eine abstrakte Zeitauffassung, im Vergleich zu der konkreten. Das heißt wir messen die Zeit weitgehend entfernt von den Naturereignissen. Wir leben auch monochron und sequentiell.  Bei der Kurzzeit-  bzw. Langzeitorientierung würde ich eine Aussage treffen, je nachdem mit welchem Land wir die deutsche Kultur vergleichen. Wir haben eher ein schnelles soziales Tempo und sind zukunftsorientiert. Die zwei letzten Zuordnungen sind besonders für US-Amerikaner umstritten, z.B. schreiben Hall und Reed der deutschen Kultur die Attribute langsam und vergangenheitsorientiert zu. In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal betonen, dass die Zuweisungen der Kulturstandards auf Generalisierungen beruhen und keinen Anspruch auf Absolutheit erheben und zweitens aus dem Blickwinkel einer anderen Kultur gemacht werden.

Was sind die historischen Hintergründe für die deutsche Zeitplanung?

Der Zeitplanung in Deutschland liegt ein lineares Zeitverständnis zu Grunde, das ich in der Folge 47 näher erklärt habe. Die Vorstellung von zeitlich aufeinander folgenden Abläufen ist im Judentum eingeführt worden. Der monotheistische Schöpfergott ist aktiv, er greift in den Weltablauf ein und verändert ihn. Das ist eine religiöse, in der Bibel niedergeschriebene Überzeugung. Damit ist der Vorstellung von Geschichte, ihre auf Zyklen beruhende, immer wiederkehrende Vorhersehbarkeit genommen. Das Christentum übernimmt diese Auffassung in der Vorstellung einer Heilsgeschichte, so ist beispielsweise das Wochenende eine jüdisch-christliche Einrichtung, in der ein Ruhetag für Gebet und Erholung genutzt werden soll. In Deutschland erscheint die Zeitplanung als zeitliche Variante des anderen deutschen Kulturstandards, Wertschätzung von Strukturen und Regeln. In dem Gebiet des heutigen Deutschlands sind Sicherheit und Ordnung chronisch in Frage gestellt gewesen. Der Dreißigjährige Krieg, soziale Verwerfungen im Zeitalter der Industrialisierung, die Gründerkrise, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die darauffolgende Teilung Deutschlands, all diese Traumata haben die Sehnsucht nach Stabilität und Ordnung verstärkt. Spätestens seitdem die aufgeklärten Staaten ihren Bürgern zeitliche Vorschriften zur Reglementierung des Alltags gemacht haben, hat das Leben in den kleinräumigen deutschen Staaten eine Strukturierung der Zeit gefördert. Ferner trägt auch der Protestantismus, in dem es heißt, dass am Jüngsten Tag jeder allein und für sich vor Gottes Gericht stehe und sich für sein Leben zu rechtfertigen habe, zu einer geradlinigen und konzentrierten Lebensplanung bei. Zeit ist knapp und muss genutzt werden. Stützte sich schon das Christentum auf eine lineare Zeitnutzung (es gibt nur ein Leben, das Gericht über dieses Leben und dann entsprechend das ewige Leben), so wird diese Tendenz im Protestantismus noch deutlich verschärft. Auch die industrielle Produktionsweise, die mit der Industrialisierungswelle im 19. Jahrhundert nach Deutschland kam, habe eine konsekutive Zeitnutzung und lineare Zeitplanung begünstigt. Seither werden marktwirtschaftliche Bedingungen von Deutschen stets so interpretiert, dass sie eine exakte Zeitplanung unabdingbar machen. Zusätzlich werden der wirtschaftliche Erfolg und der soziale Aufschwung, der sich erstmals im 19. Jahrhundert und später nach dem Zweitem Weltkrieg einstellte, als Beweis dafür angeführt.

Darüber hinaus sind auch innerhalb Deutschlands Differenzen zu verzeichnen. Götze, ein anderer interkultureller Forscher der sich mit dem Thema Zeit beschäftigt hat, unterscheidet er zwischen Zeit in Ost- und Westdeutschland. Hierzu erklärt er, dass eine in West- und Ostberlin geteilte Zeit vor dem Sturz der Mauer und ihre Beendigung nach deren Wegfall zum Lebensgefühl zahlreicher Menschen geworden ist. Andere Gesellschaftssysteme haben andere Zeiterfahrungen und Lernprozesse geprägt. Die einen schienen langsamer zu sein, zu spät zu kommen und ihre Zeit scheint stehen zu bleiben: Das sind die Erfahrungen im Osten Deutschlands. Die anderen rasten und hetzten der Zeit hinterher: Die beschleunigte Gesellschaft im Westen. Die unterschiedlichen Berliner Zeitsysteme – im Osten die subjektiv empfunden, stehen gebliebene oder vielmehr außer Kraft gesetzte menschliche Zeit, dagegen im Westen die beschleunigte, sind für viele Berliner und Deutsche aus den beiden Staaten nach dem 9. November 1989 eines der Hauptprobleme des Einigungsprozesses gewesen. Manche ehemals ostdeutschen Menschen seien bei diesem Rennen um die Zeit gescheitert, viele wurden auf das Abstellgleis gedrängt. Gleichzeitig gibt es nostalgische Gefühle und Sehnsüchte nach dem – vermeintlich – Besseren, weil Ruhigeren und Überschaubaren. Noch im Jahre 2002 haben sich Götze zufolge mehr als 10 Prozent der ehemaligen Ostbevölkerung Deutschlands die DDR zurückgewünscht, weil ihnen die Hektik des Westens zu viel geworden ist.

Was sind die Vor- und Nachteile des deutschen Kulturstandards Zeitplanung?

Wie schon mehrmals in diesem Podcast erwähnt, behaupte ich nicht, dass eine Eigenschaft, die einem Land zugeschrieben wird, per se besser oder schlechter ist. Zeit spielt aufgrund der eben genannten Hintergründe für Deutsche nicht nur eine wichtige Rolle, vielmehr erscheinen sie in Terminen und Zeitplänen gefangen zu sein. Ein Nachteil dabei ist die geringe Flexibilität. Deutsche können in Schwierigkeiten oder in Panik geraten, wenn etwas sie aus ihrem Zeitplan wirft. Eine dringende Anpassung und Planänderung kostet viel Energie. Angesichts terminlicher Verbindungen und Verzahnungen, können die Deutschen meist nicht flexibel reagieren, ohne dabei gegen andere zeitliche Versprechungen und Verpflichtungen zu verstoßen, unzuverlässig zu wirken. Durch die Fixierung auf den geplanten Umgang mit der Zeit leiden sie chronisch unter Zeitnot, wollen so viel wie möglich in kürzester Zeit erledigen und fühlen sich dabei unter Stress und Zeitdruck, was Einschränkungen des Soziallebens bewirkt. „Ich habe keine Zeit…“ ist eine akzeptable Entschuldigung, um etwas nicht zu machen.

Andererseits ist darin der Vorteil zu sehen, dass durch die Konzentration auf jeweils eine Sache und durch genaue Planung und Ausführung grundsätzlich keine wesentlichen Elemente übersehen werden oder aus Zeitmangel entfallen müssen. Ein durchdachtes Konzept und gleichbleibendes Arbeitstempo beugt eben Chaos und Hektik in der letzten Minute vor. Des Weiteren sorgen Planungen und Strukturierungen für eine effektive Zeitnutzung. Außerdem sind zeitliche Absprachen mit Deutschen verlässlich.

In meiner Arbeit in multinationalen Teams, insbesondere mit Menschen aus Polen und Deutschland, habe ich gemerkt, dass die Deutschen die Meister in der Zeitplanung sind. Wenn aber etwas aus dem Plan gerät, können dann die Polen ihre Stärke einsetzen, etwas auf die letzte Minute zu tun und spontan und kreativ etwas zu zaubern. Aber darüber erfährst Du mehr in den nächsten Folgen zum Thema Zeit.

Viel Spaß, tolle Erkenntnisse und eine schöne effiziente, erholsame Zeit.

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