Fit für Polen


„Fremde Nachbarn“:
Interkulturelles Training Polen

Deutsch - Polnischr Zusammenarbeit

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Polens geografische Lage im Herzen Europas und der große Binnenmarkt macht es zu einem der attraktivsten europäischen Länder für viele Unternehmen aus Westeuropa, Asien den USA. Das Land hat die Finanzkrise weit besser überstanden als andere osteuropäische Staaten und befindet sich wieder auf Wachstumskurs. Lernen Sie Polen in einem gezielten Interkulturellen Training näher kennen!

Allein aufgrund der geographischen Nähe glauben viele Unternehmen, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit keine besonderen Probleme bereiten sollte. „Wir sind ja seit tausend Jahren Nachbarn“, so die geläufige Meinung. Es hat sich jedoch gezeigt, dass man neben einem Nachbarn jahrelang leben kann, ohne ihn wirklich zu kennen. Die Beziehung der Polen zu ihren Nachbarn ist weitgehend von den geschichtlichen Gegebenheiten geprägt. Über Jahrhunderte war Polen Spielball von Großmächten und Schlachtfeld in den Weltkriegen. Gerade im Wirtschaftsleben ist es von großer Bedeutung, die Mentalität der Polen und ihre Verhaltensweisen im geschäftlichen Kontext zu kennen.

Bei dem ersten Treffen mit polnischen Geschäftspartnern machen sich Unterschiede in den Umgangsformen (abgesehen von der berühmten polnischen Gastfreundlichkeit und dem sehr höflichen Auftreten) nicht direkt bemerkbar. Doch schon bei Begrüßungen kann ein Deutscher ungewollt “ins Fettnäpfchen treten”. So wird die direkte Anrede mit dem Nachnamen, wie es in Deutschland üblich ist, in Polen als abwertend und provokant empfunden, da sie einen großen sozialen Abstand suggeriert. Viel verbreiteter ist die Anrede mit „Pan“ (Herr) oder „Pani“ (Dame) und dem Vornamen (gerne in der Verniedlichungsform, um eine Vertrauensatmosphäre zu schaffen, wie „Frau Ania“, „Herr Janek“ bzw. dem Titel oder Berufsbezeichnung („Frau Direktor“, „Herr Fahrer“). Dabei hinterlässt es auch einen guten Eindruck, wenn man den Titel nach oben „aufrundet“, um besondere Wertschätzung auszudrücken.

Beispiele wie dieses zeigen, dass auch die „Nachbarn“ Deutschlands andere Werte, Spielregeln und Kommunikationsformen schätzen, die für Sie ungewöhnlich sein können. Gerade in Geschäftsbeziehungen entscheidet der erste Eindruck – gezielte interkulturelle Trainings, Coachings und Seminare bringen Ihnen Polen nahe. Steigern Sie Ihre interkulturelle Kompetenz: Interaktiv lernen Sie Polen und die dort geltenden Umgangsformen kennen und können diese in Workshops direkt selbst testen. Das „Interkulturelle Erfolgstraining Polen“ macht Sie fit für den geschäftlichen Kontakt mit Polen!

Inhalte des “Interkulturellen Erfolgstrainings: Polen” (eine Auswahl): 

Einführung

  • „Interkulturelles Erfolgstraining Polen“: Rahmen und Ziele
  • Wahrnehmung und Interpretation
  • Kulturmodelle
  • Interkulturelle Kompetenz

Deutschland und Polen

  • Kulturerkundung
  • Helden, Symbole, Rituale und Werte
  • Wie sehen sich die Polen selbst, wie sehen sie uns und wie sehen wir sie? (Selbst- und Fremdbilder, Stereotypen, Verständnis für die Perspektiven der jeweiligen Kultur)
  • Vergangene Begegnungen und historische Aspekte
  • Auswirkung auf eine wirtschaftliche Zusammenarbeit
  • Kulturdimensionen und Kulturstandards

Kommunikation – Deutschland/Polen

  • Personen- vs. Sachorientierung
  • Offiziell und inoffiziell
  • Direkte vs. indirekte Kommunikation (Wunsch, Aufforderung, Kritik äußern)
  • Umgang mit Konflikten
  • Feedback geben und nehmen
  • Stellung und Funktion eines Vorgesetzten
  • Entscheidungen fällen
  • Auswahl der „richtigen Themen“

Denk- und Verhaltensweisen

  • Individualismus und Kollektivismus
  • Verhältnis zur Autorität, Strukturen und Regelungen
  • Patriotismus, Heimatliebe und Ethnozentrismus
  • Religion und Sprache

Zeitmanagement in Polen

  • Arbeits- und Lebensrhythmus
  • Zeit- und Leistungskurve
  • Vorhersehbarkeit, Sicherheit und Verlässlichkeit versus Improvisation, Spontanität und Flexibilität
  • Sequenziell versus synchron
  • Termine planen, vereinbaren und einhalten

Geschäftlich in Polen

  • Business-Etikette: Höflichkeit, Stil und Respekt
  • GESCHÄFTSbeziehung vs. GeschäftsBEZIEHUNG
  • E-Mail- und Telefonkontakt
  • Privat- und Berufsleben
  • Macht und Kontrolle: Autorität und Freundschaft
  • Teamarbeit, firmeninterne Kommunikation, Hierarchien
  • Verhalten in bestimmten Situationen des Geschäftsalltags (Kundenbeziehungen, Meetings, Präsentationen, Konfliktmanagement)
  • Geschäftsessen
  • Gefälligkeiten und Geschenke
  • Lob und Kritik
  • Verhandlungstaktik
  • Aufbau von Argumentationen
  • Verträge und Verbindlichkeit
  • Den richtigen Geschäftspartner finden
  • Small Talk und Tabus

Interkulturelles Training – Sie lernen:

Das interkulturelle Erfolgstraining „Fit für Polen“ schafft Bewusstsein für Ihre eigene Kultur, ihren eigenen Kommunikations- und Führungsstil, um den Kontakt zu polnischen Geschäftspartnern, Kollegen und Kunden erfolgreich zu gestalten. Außerdem hilft das interkulturelle Training Polen, eine Zusammenarbeit auf der Basis gegenseitigen Vertrauens aufzubauen.

Interkulturelles Training – Ihr Vorteil:

Durch das länderspezifische interkulturelle Training „Fit für Polen“ steigern Sie Ihre Erfolgsrate in Kontakten mit polnischen Landsleuten enorm und profitieren von reibungslosen Projektabläufen, effizienteren Kooperationen und spürbar besseren Verhandlungsergebnissen. Daher investieren in Polen agierende Unternehmen zunehmend in interkulturelle Kompetenz. Denn viele Kooperationen scheitern nicht etwa an mangelhaften Leistungen: Laut der renommierten Fachzeitschrift „Psychologie heute“ sind in rund 70% aller Fälle interkulturelle Barrieren die Ursache.

Der Erfolg deutsch – polnischer Projekte setzt wesentlich voraus, dass sich die Beteiligten richtig verstehen. Verständnis und Einfühlungsvermögeni im jeweils anderen unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Hintergrund des Partners sind die zentrale Grundlage für gegenseitiges Vertrauen. Im interkulturellen Training lernen Sie eine freundliche und korrekte Kommunikation!

Vertrauen erweckt Begeisterung. Je besser man das Fremde kennt und um seine Vorteile Bescheid weiß, desto nachhaltiger kann diese Begeisterung zum Gelingen der gemeinsamen Projekte beitragen. Die richtige Steuerung eines solchen interkulturellen Annäherungsprozesses setzt Energien frei, die jedes multinationale Projektteam zur höchster Kreativität und Effizienz führen. Ein solches Team vermag Aufgaben zu lösen, die kein noch so hochqualifiziertes, nationales Team lösen könnte.

Interkulturelles Training – Methoden:

  • Übungen
  • Simulationen
  • Gruppenarbeit
  • Critical incidents
  • Analyse von Fallbeispielen
  • Diskussionen im Plenum
  • Kurzvortag
  • Erfahrungsaustausch

Interkulturelles Training – Zielgruppe:

Dieses interkulturelle Training richtet sich an Manager, Fach- und Führungskräfte sowie Geschäftsinhaber, die Ihr Unternehmen, Ihre Organisation oder Ihr individuelles Projekt mit und/oder in Polen realisieren bzw. dies anstreben und in diesem Kontext mit polnischen Landsleuten persönlich, telefonisch und/oder virtuell interagieren. Ebenfalls eignet sich das Training für Personen, die mit polnischen Geschäftspartnern oder Mitarbeitern in Deutschland in Kontakt treten.

Organisatorisches:

Sprache: Deutsch, Englisch oder Polnisch

Empfohlene Trainingsdauer: 2 bis 5 Tage

Kombination mit einem interkulturellen länderspezifischen Training möglich

Maßgeschneiderte Inhalte durch Bedarfsanalyse

Interkulturelles Training – Ihre Trainerin:

Anna Lassonczyk zert. interkulturelle Trainerin, Dipl. Kulturwirtin, Master Facilitator, Coach.

Sie ist in Polen geboren, hat in Passau „Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien“ absolviert, lebt seit 2003 in Deutschland und seit 2005 unterstützt sie international tätige Unternehmen bei der erfolgreichen Kommunikation mit ausländischen Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Sie coacht Führungskräfte, die ins Ausland entsendet werden (z.B. bei Bayer AG) und ist Dozentin für Interkulturelle Kommunikation an mehreren deutschen und ausländischen Universitäten und der IHK/ AHK in Polen.

Erfahrungen sammelte sie bei weltweiten Konzernen und vielen internationalen Projekten in Polen, Großbritannien, Neuseeland, Indien und Deutschland. Sie hat die mentalen Unterschiede, den Kulturschock, sowie das Einleben und Arbeiten in fremden Ländern an der eigenen Haut erfahren können. Seit 2010 leitet sie ihr Unternehmen in Köln.

Zertifizierungen, Qualitätssiegel, Mitgleidschaften:

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