Über den Wolken… Welcome to America! :) 9 Tipps zur interkulturellen Kommunikation in den USA   Kürzlich aktualisiert!


Mit diesen Tipps zur interkulturellen Kommunikation mit den Amerikanern wird es für Sie einfacher, Ihren eigenen ‚American Dream‘ im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verwirklichen.

statue of liberty

 

Die USA und Deutschland verbindet schon seit Jahrzehnten eine enge Geschäftsbeziehung. Das bestätigen auch die Zahlen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), die erneut einen Zuwachs im Jahr 2015 des deutschen Exports in die USA verzeichnen. Die Vereinigten Staaten von Amerika erhielten 2015 Exporte aus Deutschland im Wert von 124,1 Milliarden US Dollar, dieser Wert lag 2011 noch bei 98,4 Milliarden US Dollar. Die USA sind nicht nur einer der Hauptempfänger deutscher Warengüter und entscheidend für den deutschen Exportmarkt, sondern lagen gleichzeitig im Jahr 2015 auf Platz 4 deutscher Importlieferanten. Demzufolge gelten die Staaten, auch laut Auswärtigen Amt, als Deutschlands bedeutendster Handelspartner.  Beide Länder sind wichtige Investitionsstandorte füreinander und Deutschland kann sich als siebtgrößter ausländischer Investor in den USA behaupten. (Stand von September 2016 des Auswärtigen Amts)

Interkulturelle Kompetenz ist der Schlüssel zum internationalen Erfolg

Auf der Tatsache, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Deutschlands wichtigster Handelspartner und größter Exportabnehmer sind, sollten Sie sich nicht ausruhen, denn der Schlüssel zu Ihrem internationalen Erfolg liegt nicht nur in Qualität und Wettbewerbsfähigkeit auf der globalen Ebene, sondern Sie benötigen vor allem interkulturelle Kompetenz im Umgang mit amerikanischen Geschäftspartnern, um sich eine aussichtsreiche berufliche Zukunft zu ermöglichen.

Wie erreichen Sie dieses Ziel?

Um interkulturell kompetent zu agieren, sollten Sie sich für kulturelle Unterschiede sensibilisieren und sich gleichzeitig auf das einlassen, was für Sie ‚anders‘ oder ‚fremd‘ wirkt. Sie benötigen nicht nur das Wissen, sondern auch die Übung darin, um mit kulturellen Besonderheiten umzugehen und sich nicht davon abschrecken oder verunsichern zu lassen. Dieses praktische Know-How gibt Ihnen Selbstsicherheit. Machen Sie sich der Kulturstandards Ihres Ziellandes bewusst und seien Sie bereit, sich an die amerikanische Art Gegebenheiten zu gewöhnen und sich die neuen landestypischen Verhaltensweisen auch anzueignen, um eigene Ziele zu erreichen. Letztlich sollen Sie bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit auch die Fähigkeit besitzen, bei Ihrem Gegenüber das Verständnis für eigene Standards, Arbeitsweisen und Methoden zu erwecken. Interkulturelle Kompetenz kann Ihnen zu einem viel versprechenden geschäftlichen Erfolg in den USA verhelfen.

Und falls Sie gerade keine Zeit für ein Cross-Cultural-Training haben und schnell ein paar Tipps für den Umgang mit den Amerikanern brauchen…

 

Im Februar / März dieses Jahres war Anna Lassonczyk erneut in den USA, dieses Mal in Los Angeles und San Diego, CA. Das gibt Anlass Ihnen hier neun wertvolle Tipps im Umgang mit Deutschlands wichtigsten Handelspartner zu präsentieren. Dabei erfahren Sie etwas mehr über den amerikanischen ‚way of life‘ und werden danach kompetenter und erfolgreicher mit den Amerikanern kommunizieren können.

 

 

1. Machen Sie Komplimente und loben sie, z. B. die Größe oder den Ausblick des Büros Ihres Geschäftspartners. Tabu sind Kritik und Komplimente am oder zum Aussehen. Es kann möglicherweise als eine Art sexuelle Belästigung missverstanden werden, also seien Sie hier vorsichtig mit Ihren Meinungsäußerungen.

 

2. Lassen Sie Vorsicht walten vor der oberflächlichen Vertrautheit. Das amerikanische „you“ und sich beim Vornamen zu nennen, implizieren nicht automatische Vertrautheit, wie sie in Deutschland interpretiert werden kann, wenn man sich duzt. US-Amerikaner wirken in ihrer Art höflich und offen, jedoch ist dies nur oberflächlich angelegt. Um eine Beziehung aufzubauen bedarf es schon längerfristigen Kontakt und Vertrauen. Sie sind eine sogenannte „Pfirsich-Kultur“, mit einer weichen Schale und einem harten Kern, den es gilt nach und nach aufzubrechen. (Mehr über die Aufteilung in Pfirsich- und Kokosnuss-Kulturen erfahren Sie hier)

 

3. Seien Sie sich der kulturellen Unterschiede beim Umgang mit der Zeit bewusst. Amerikaner erwarten Pünktlichkeit, jedoch wird es als unhöflich angesehen, wenn jemand zu früh zu einem Termin erscheint, vor allem bei Abendveranstaltungen. Sie selbst nehmen es mit der Pünktlichkeit nicht immer so genau und sind für ihre Kurzfristigkeit, Spontaneität, Begeisterung für Veränderungen, Wertschätzung des Neuen und Jüngeren sowie die Zukunftsorientierung bekannt.

 

4. Die USA sind zwar sehr individualistisch und leistungsorientiert, doch es besteht auch eine Art Gemeinschaftsgeist freier Individuen. Ein Wettbewerb betrachten sie nicht negativ als Last, sondern als eine positive Herausforderung Leistung und Können, zu beweisen. Niederlagen werden würdevoll weggesteckt getreu dem Motto „Hinfallen ist keine Schande, liegen bleiben schon“. Selbstmitleid und Jammern sind ein absolutes ‚No-Go‘.

 

5. Unterschätzen Sie niemals das Networking. In Amerika werden Harmonie und Beziehungen sehr groß geschrieben. Also nehmen Sie sich Zeit für den Smalltalk mit den Kollegen und akzeptieren Sie eine Einladung zum Essen, sogar in ihr Haus, denn es ist nicht unüblich, beispielsweise zu einem Barbecue mit der Familie eingeladen zu werden.

 

6. Legen Sie selbst Geschäftstreffen nicht auf den Abend, sondern lassen Sie sie am Tag stattfinden, wenn möglich. Tendenziell arbeiten US-Amerikaner abends zwar deutlich länger, doch nach getanerer Arbeit freuen sie sich nach Hause zu ihrer Familie und persönlichen Hobbies, zu kommen.

 

7. Tabuthemen beim Geschäftsessen und allgemein sind Politik, Rasse, Sex und Religion. Ansprechen und Anerkennen können Sie positive Erfolge und Leistungen. Seien Sie stets dankbar und äußern sie diese Dankbarkeit mit viel Energie und Enthusiasmus.

 

8. Achtung vor den verschiedenen amerikanischen Maßeinheiten, diese unterscheiden sich maßgeblich zu unserem metrischen System. Beachten Sie außerdem, dass auch die Kalenderwochen sich von unserer Zählweise um eine Woche differenzieren können.  Geben Sie lieber ein konkretes Datum im Format MONAT/TAG/JAHR an, damit gehen Sie auf Nummer sicher.

 

9. Seien Sie Selbstbewusst. Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Amerikaner von Zeit zu Zeit als arrogant oder größenwahnsinnig wahrgenommen werden. Bereits den Kindern wird Selbstmarketing beigebracht. Sie lernen eigene Stärken kennen und wie sie sich am besten verkaufen können. Durch viele Komplimente und das ständige Betonen von positiven Eigenschaften und sogar den kleinsten Erfolgen wird das Selbstwertgefühl gestärkt. Es prägt und hat zur Folge, dass sie für andere Kulturen selbstverliebt und überheblich wirken. The American Way of Life wird auf der anderen Seite von den Amerikanern selbst mit Stolz betrachtet und mit gesundem Selbstbewusstsein befolgt. Erinnern sich daran: Sie können auch auf sich stolz sein! Sie sind der Boss und Sie allein haben die Macht, Veränderung in Ihrem Denken und Verhalten zu erreichen. Also Kopf hoch, gerader Rücken und Lächeln! 🙂

 

Übung macht den Meister!

Nutzen Sie die Chancen, um Erfahrungen in der Kommunikation mit Amerikanern zu sammeln
und befolgen Sie dabei unsere Tipps, um Ihre geschäftlichen Ziele in den USA zu realisieren
und jedes Mal noch ein bisschen mehr interkulturell kompetenter zu werden.

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Viel Spaß und zahlreiche Erfolgserlebnisse dabei wünscht Ihnen
Anna Lassonczyk und das Intercultural Success Team

Mehr zum Thema kulturelle Unterschiede zwischen den Amerikanern und den Deutschen, insbesondere über die unsichtbaren, die schwierig auf einem Papier zu erfassen sind, erfahren (und am eigenem Leib erleben) Sie in einem der interaktiven interkulturellen Seminare.

 

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